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Ein Tag mit dem "Wundermann Europas" ... by Elizabeth Clare and Giovanni A. Orlando PDF Print E-mail
Written by Administrator   
Saturday, 12 August 2017 13:26

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Greetings in the Saturn-day ... the day of the Salt ... the day of the Old ...

    Now we can ... before to talk in German ... a little ... talk about ... "I, Saint Germain and the German Language".

    I, John (or Johannes or Johann) ... like is commonly used by ... Kepler, Bach, Strauss ... began to Study German alone ... translating "Grundlagen der Analysis" by Edmund Landau (not Lev). Professor Edmund Landau work on Number Theory and publish some articles with Godfrey H. Hardy ... both are my favorite Mathematicians.

     All the Landau's Books ... I have all (minus one, only in Digital) are all in German.

     Again ... When Saint Germain visit Earth ... from High Spheres ... he travel and visit The Rhine traversing many European states  ... Why Saint Germain visit Europe? ... Well ... because he lived in Europe, because he love Europe and because Europe need Assistance on an important subject: "Time".

     In fact ... Saint Germain was the Ruler in Older Arabia 70,000 years ago... The Nights described in Arabian Nights ... when the Genius in the Lamp as ... The "I AM Presence" and everyone realize infinite (not three) desires.I, your fellow Giovanni was there ... I was friend of Godfre (Son of Saint Germain in that Life, and then ... lives beyond ... George Washington).

      Then he was in Atlantis ... from where he ascend. He "accept the invitation fruit of prayers" ... and return to Earth ... then he never die ... and he help Atlanteans and then he move to Egypt ... and was Hermes ... etc.

     In German he was Christian Rosenkreutz ... he still instaurate these ideas in France and England as well others ...

     Saint Germain was also King Solomon ... and all his wisdom was united every time he talk ...

    He can appear before you ... like Master Jesus ... or Mother Mary. He was Joseph, with Mary and Master Jesus.

    I excuse but ... my domain on German Language is not complete ... and He prefer to copy ... in this case ... I copy like Politicians that never change ... or like Politicians that ... do not understand ... The World is a School ... one day we will leave ... but Old Souls, like me will remain ... If you ask me ... well ... an Island or "Isla Bonita" ... will be fine.

Take care,

Dr. Giovanni A. Orlando.

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Der Wundermann Europas

Wären Sie so gütig, mir zu sagen, ob sich Ihr Vater im Jahre 1710 in Venedig aufhielt?«, sagte Gräfin de Georgy.»Nein, Madam«, antwortete der Graf völlig unbekümmert, »es ist sehr viel länger her, dass ich meinen Vater verloren habe. Aber ich selbst habe Ende des letzten und Anfang dieses Jahrhunderts in Venedig gelebt. Ich hatte damals die Ehre, Ihnen aufzuwarten ... «

»Vergeben Sie mir, aber das ist unmöglich, denn der Graf von Saint Germain, den ich damals kannte, war mindestens 45 Jahre alt, und Sie sind zumindest äußerlich in eben diesem Alter.«

»Madame«, gab der Graf lächelnd zur Antwort, »ich bin sehr alt.«

»Aber dann müssten Sie ja beinahe 100 Jahre alt sein.« »Das ist nicht unmöglich«, antwortete Saint Germain.

Er war der Wundermann Europas - das wissen wir. Aber war er der verlorene dritte Sohn des Prinzen Franz II. Rä-köczi, des abgesetzten ungarischen Herrschers? Oder hatte er sich - als der aufgestiegene Meister Saint Germain -einen Körper materialisiert, um vorzutäuschen, dass er von königlichem ungarischem Blut sei? Seine Geburt, sein Tod und seine wahre Identität sind geheimnisumwittert.

Aber eines ist sicher: Er wurde an den Königshöfen häufig gesehen - manchmal aber war er unsichtbar. Man sah ihn »spurlos verschwinden«, als er die Privatgemächer des Königs und der Königin in Versailles verließ. Ohne Zweifel sind die Taten des Grafen Saint Germain Ausrufezeichen in den Tagebüchern der Großen des 18. Jahrhunderts.

In den höfischen Memoiren von Madame de Pompadour, dem Landgrafen Karl von Hessen-Kassel und Madame dAdhemar wird er als »außergewöhnlicher Mann« erwähnt. Er wird als schlank und wohlproportioniert beschrieben, von mittlerer Statur, mit angenehmen Gesichtszügen und faszinierenden Augen, die alle in ihren Bann zogen, die sie genauer betrachteten. Er trug an jedem Finger Diamanten -wie auch auf seinen Schuhschnallen. Selbst nach seiner bemerkenswerten Unterhaltung mit der Gräfin de Georgy im Jahre 1767 alterte er nicht.

Madame dAdhemar begegnete ihm 1789. »Es war tatsächlich er ... Ja! Er sah genauso aus wie 1760, während ich voller Falten und den üblichen Zeichen des Alters war.«

Alterslos. Geheimnisvoll. Scheinbar gab es nichts, was er nicht konnte. Er wurde als großer Philosoph, Diplomat, Wissenschaftler, Heiler, Künstler und Musiker verehrt. Er kannte geschichtliche Ereignisse so gut, dass es schien, er habe die Ereignisse, von denen er erzählte, selbst miterlebt. Madame de Pompadour erinnerte sich: »Manchmal erzählte er Anekdoten vom Hofe der Valois [französisches Königshaus von 1328 bis 1589] oder von noch früher lebenden Fürsten in einer solchen Detailliertheit, dass er beinahe den Eindruck erweckte, als sei er Augenzeuge der Ereignisse gewesen, von denen er berichtete.«

Sein Wissen erstreckte sich aber nicht nur auf Geschichte, sondern auch auf Geografie. »Er hatte die ganze Welt bereist«, schrieb die Pompadour, »und der König lieh ihm bereitwillig sein Ohr, wenn er von seinen Reisen nach Asien und Afrika erzählte und Geschichten von den Höfen Russlands, der Türkei oder Österreichs zum Besten gab.«

Er sprach mindestens zwölf Sprachen so fließend, dass er überall als Einheimischer aufgenommen wurde. Zu diesen Sprachen gehörten Französisch, Deutsch, Englisch, Italienisch, Spanisch, Portugiesisch, Russisch und verschiedene Sprachen des Ostens. »Die Gelehrten und die Professoren der Orientalistik verifizierten die Berichte des Grafen Saint Germain«, schrieb eine Gräfin am Hofe Ludwigs des XV.

»Die Ersteren sahen, dass er die Sprachen des Homer und des Virgil besser beherrschte als sie selbst, mit den Letzteren unterhielt er sich auf Sanskrit, Chinesisch und Arabisch auf eine Weise, die zeigte, dass er sich über längere Zeit in Asien aufgehalten haben musste.«

Er hielt sich mit General Clive 1755 in Indien auf, wo er -wie er sagte - lernte, Juwelen zu verschmelzen. Am Hofe des Schahs von Persien stellte Saint Germain von 1737 bis 1742 seine Fähigkeit, Edelsteine - besonders Diamanten - abzusondern und sie zu veredeln, unter Beweis.

Er reiste auch nach Japan, wie er Madame d'Adhemar erzählte. Es ist unmöglich zu sagen, wohin er noch reiste, denn er erschien und verschwand unversehens überall in Europa. Und doch steckte ein Sinn hinter all dem, was der Wundermann tat. Und seine Wunder gingen weit über pures Genie hinaus.

Er war in den Heilkünsten und dem Gebrauch von Heil-kräutern bewandert. Manche haben spekuliert, dass es der

Gebrauch von Kräutern in Verbindung mit seinen einfachen Essgewohnheiten war, die sein Leben so verlängert hatten. Landgraf Karl von Hessen-Kassel schrieb: »Er verstand sich vorzüglich auf Kräuter und Pflanzen und hatte die Tränke, die er ständig zu sich nahm und die sein Leben verlängerten und seine Gesundheit erhielten, selbst erfunden.«

Saint Germain verabreichte Madame de Georgy ein Elixier, durch dessen Einnahme sie 2 5 Jahre lang wie 2 5 aussah - wie zeitgenössische Quellen berichten. Sie lebte so lang, dass man sie die »alte unvergängliche Gräfin« nannte.

Saint Germain mischte einen Kräutertee, um die russische Armee gesund zu halten, und er bot an, Giacomo de Casanova innerhalb von drei Tagen von einer akuten Krankheit zu heilen. Aber der Spitzbube lehnte ab, weil er niemandem vertraute, nicht einmal dem vertrauenswürdigsten aller Al-chemisten. Schließlich hatte er ja selbst viele beschwindelt.

Der Graf beherrschte virtuos das Piano wie die Violine, zudem war er ein anerkannter Maler, Dichter und Kunst-handwerker. Wo immer er auch hinkam, wurde er als Gelehrter, Staatsmann und Geschichtenerzähler willkommen geheißen. Er gründete mehrere Geheimgesellschaften, war eine führende Persönlichkeit der Rosenkreuzer, Freimaurer und der damaligen Tempelritter und verfasste den okkulten Klassiker Die heiligste Trinosophie, in dem er eine Mischung aus moderner Sprache und uralten Hieroglyphen verwendete.

Saint Germain bestätigte nichts, was über ihn gesagt wurde, noch bestritt er irgendetwas davon. Stattdessen reagierte er mit einem Lächeln oder wich wohlüberlegt aus. Seine Fähigkeiten als Alchemist wurden von Ludwig XV. hochgeschätzt, der ihm im Königsschloss von Chambord nicht nur Obdach gewährte, sondern ihm dort auch ein Laboratorium einrichten ließ. Und seinen Chronisten zufolge grenzten seine alchemistischen Vorführungen an Wunder.

Madame du Hausset, die die Hausdame Madame de Pompadours war, schrieb ausführlich über die Wunder des Grafen Saint Germain.

In ihren Memoiren berichtet sie, dass »der König 1757 befahl, ihm einen mittelgroßen Diamanten mit einem Makel zu bringen. Nachdem dieser gewogen worden war, sagte seine Majestät zum Grafen: >Der Wert dieses Diamanten beträgt selbst mit diesem Makel 6 000 Livres, ohne den Makel würde er 10 000 Livres wert sein. Werden Sie versuchen, mir einen Gewinn von 4000 Livres zu verschaffen?< Saint Germain untersuchte den Diamanten aufmerksam und sagte dann: >Es ist möglich, es kann vollbracht werden. Ich werde ihn Euch in einem Monat zurückbringenA«

»Zur vereinbarten Zeit brachte der Graf Saint Germain den Diamanten ohne einen Makel zurück und übergab ihn dem König. Der Stein war mit einer Decke aus Amiant verhüllt, die er abnahm. Der König ließ ihn sofort wiegen und sah, dass er nur unwesentlich leichter war. Dann schickte seine Majestät ihn seinem Juwelier ... ohne diesem zu erzählen, was passiert war. Der Juwelier gab ihm 9600 Livres dafür. Aber der König verlangte den Diamanten zurück und sagte, er würde ihn als Kuriosum behalten.«

An einem bestimmten europäischen Hof verlangte dieser Merlin des 18. Jahrhunderts, dass ihm mehrere Knochen eines Hirsches und einige Baumzweige gebracht würden. Nachdem man ihm diese »Zutaten« überreicht hatte, verschwand er in einem der großen Esssalons des Palastes. Kinige Augenblicke später erschien er wieder und bat die Gäste, ihm zu folgen. Als die Türen geöffnet wurden, waren die Anwesenden verblüfft, denn in dem Saal befand sich nun ein Wald, in dem Hirsche um einen üppig gedeckten Tisch mit vorzüglichen Speisen herum grasten.

Mit derselben Leichtigkeit verwirklichte Saint Germain den Traum aller Alchemisten: die Verwandlung von unedlen Metallen in Gold.

1763 schrieb Graf Karl Cobenzl in einem Brief, dass Saint Germain »vor meinen eigenen Augen ... die Verwandlung von Eisen in ein Metall so schön wie Gold und mindestens so gut geeignet für die Goldschmiedekunst« perfektioniert habe. Der Marquis de Valbelle berichtete, dass er gesehen habe, wie Saint Germain eine silberne 6-Franc-Münze in Gold verwandelte.

Casanova schrieb über ein ähnliches Experiment, bei dem Saint Germain eine 12-Sou-Münze in eine Goldmünze verwandelte. Er dachte jedoch, dass es sich um einen Trick gehandelt habe und deutete gegenüber Saint Germain an, dass dieser die eine durch die andere ersetzt habe. Daraufhin wies ihn Saint Germain zurecht und sagte: »Jene, die fähig sind, Zweifel an meinem Werk zu hegen, sind es nicht wert, mit mir sprechen zu dürfen.« Damit verwies er den Ungläubigen ein für alle Mal seines Laboratoriums.
Der Graf war nicht nur ein Alchemist, sondern auch ein Adept des Ostens. Er hatte das Verhalten eines Yogis, meditierte in der Lotusposition und beruhigte Tiere durch seinen feurigen Geist.

Einer seiner holländischen Bewunderer, J. van Sypes-teyn, schrieb: »Manchmal fiel er in eine Trance, und wenn er daraus erwachte, sagte er, dass er die Zeit, während der er ohnmächtig war, in einem fernen Land zugebracht hatte.

Manchmal verschwand er für längere Zeit und tauchte urplötzlich wieder auf. Er ließ durchblicken, dass er in einer anderen Welt gewesen sei, wo er mit den Toten kommuniziert hatte. Darüber hinaus wies er stolz darauf hin, dass er in der Lage sei, Bienen zu zähmen und Schlangen dazu zu bringen, Musik anzuhören.«
Ein Meister der Meister - aber er war kein Scharlatan. Er war auch kein Produkt der Einbildung, denn er wurde in den Briefen Friedrichs des Großen, Voltaires, Horace Wal-poles und Casanovas erwähnt, und im London Chronicle vom Juni 1760, der Florentiner Zeitung Le notizie delMondo vom Juli 1770 und in der Gazette ofthe Netherlands erschienen Artikel über ihn.

Ihm wurden die Staatsgeheimnisse mehrerer Nationen anvertraut, was darauf hinweist, dass er das Vertrauen derjenigen besaß, mit denen er am Hof Umgang pflegte. Ludwig XV. schickte ihn als Unterhändler aus, und damit war er einer der ersten, der Geheimdiplomatie praktizierte. Die französischen Staatsarchive enthalten Beweismaterial, dass englische, holländische und preußische Staatsmänner der damaligen Zeit den Grafen als Autorität auf vielen Gebieten anerkannten.
Madame de Pompadour schrieb: »Er schien besser mit den Geheimnissen des jeweiligen Hofes vertraut zu sein als die Diplomaten des Königs.« Voltaire merkte an, dass Saint Germain die Geheimnisse der Premierminister von England, Frankreich und Osterreich kannte.

Obwohl ihn viele für einen Hochstapler und Schwindler hielten, ist es doch offensichtlich, dass er nicht an Geld in-teressiert war. Es ging ihm finanziell immer gut, und Madame de Pompadour schrieb, dass der Graf dem König herrliehe Gemälde schenkte und »Diamanten und Juwelen mit erstaunlicher Freizügigkeit« verteilte. Dies war eindeutig nicht das Verhalten eines Schatzjägers.

Tatsächlich war Saint Germain ein Philanthrop. Landgraf Karl von Hessen-Kassel nannte ihn einen »Menschenfreund, der Geld nur deshalb brauchte, um es den Armen zu geben. Er war ein Freund der Tiere und sein Herz war stets um das Glück anderer besorgt.«

Van Sypesteyn schrieb: »Wo man ihn persönlich kannte, hinterließ er einen guten Eindruck, und man erinnerte sich an viele gute und edle Taten. Manch einem armen Familienvater und manch einer wohltätigen Institution half er heimlich.«

In Aichemistische Studien erklärt Saint Germain, dass er tatsächlich Güter materialisierte, um sie an die Armen zu verteilen. »Als ich Europa diente, um etwas von der Armut und der Verwirrung zu beseitigen, die dort herrschte«, schreibt er, »setzte ich die universelle Alchemie ein, um eine Substanz zu produzieren, die - obwohl ihrem Wesen nach flüchtig - viele menschliche Bedürfnisse befriedigen konnte und für die Welt und das Leben der Begünstigten sowohl tröstlich als auch hilfreich war.«

Aber warum dann diese Extravaganzen an den Höfen? Was versuchte er zu beweisen? Genau gesagt versuchte er mit Witz und Humor und seiner prophetischen, meisterlichen Ausstrahlung eine Klasse wachzurütteln und sie darauf hinzuweisen, dass die alte Ordnung unwiderruflich verschwinden würde. Es war sein Plan, die Vereinigten Staaten von Europa zu begründen, bevor die blutige französische Revolution weder Gutes noch Schlechtes von den Königshäusern Europas übrig lassen würde.

Ein weiteres seiner Ziele war es, den Fortschritt von Wissenschaft und Technologie zu beschleunigen, um den Menschen in eine höhere Aufnahmefähigkeit für ein größeres spirituelles Bewusstsein zu erheben. Manchmal spielte er die Rolle des Schutzpatrons der industriellen Revolution.

Graf Karl Cobenzl bezeugte seine Entwicklung von Massenfertigungstechniken. Dazu gehörten das Bleichen von Flachs, sodass er wie italienische Seide aussah, das Färben und Vorbereiten von Häuten, »die alle Saffianleder der Welt übertrafen; das vollkommenste Gerben; das Färben von Seiden, das auf eine so perfekte Weise geschah, wie sie bisher nie bekannt gewesen war; gleichermaßen das Färben von Wolle, das Färben von Holz in den brillantesten Farben, die das Holz vollkommen durchdrangen ... Und dies mit den einfachsten Zutaten und daher natürlich auch zu einem sehr moderaten Preis.«

Und ob man es nun glauben mag oder nicht, Saint Germain richtete für Graf Cobenzl sogar eine Hutfabrik ein. Er begann auch damit, seine eigenen Erfindungen in Serie herzustellen, während er andere technologische Fortschritte unterstützte.
»Ich werde dringend in Konstantinopel gebraucht und dann in England«, erzählte er einem seiner Biografen, »um zwei Erfindungen vorzubereiten, die es erst im nächsten Jahrhundert geben wird: die Dampflokomotive und das I )ampfschiff.«

Sein Ziel scheint es gewesen zu sein, das Entstehen einer Mittelklasse zu fördern und gleichzeitig die Monarchie davon zu überzeugen, den Ubergang in die moderne Zeit sanft ablaufen zu lassen. Während ihm das Erstere gelang, verhinderten die Apathie der herrschenden Klassen und die Intrigen der korrupten höfischen Berater das Letztere.
Die Monarchen bewunderten zwar seine wunderbaren Leistungen und nannten sie »interessant«, aber obwohl sie immer darauf aus waren, sich von ihm unterhalten zu lassen, konnte er sie nur sehr schwerlich zum Handeln veranlassen. Ging es darum, seine Ratschläge anzunehmen, ignorierten sie ihn auf das Höflichste. Ihre Minister, die ständig eifersüchtig auf ihn waren, verabscheuten ihn.

Ein Beispiel dafür ist die abgebrochene Geheimmission im Namen Ludwigs XV. Dieser schickte Saint Germain als seinen Botschafter, um einen Friedensvertrag zwischen der französisch-österreichischen Allianz und den Engländern und Preußen auszuhandeln, der den Krieg beenden sollte.

Aber schon bald bekam der französische Botschafter in Amsterdam Wind von der Sache. Er war beleidigt, dass der König einen »obskuren Ausländer« an seiner statt geschickt hatte, und beschwerte sich beim Außenminister, dem Duc de Choiseul, der die sofortige Verhaftung Saint Germains anordnete. Der Außenminister hatte kein Interesse am Frieden - zumindest nicht zu diesem Zeitpunkt -, und er war schon gar nicht an einem Frieden interessiert, den er nicht für sich selbst beanspruchen konnte.
Am nächsten Tag deckte de Choiseul die Geheimmission vor dem König und dem Rat auf und sprach: »Ich bin mir sicher, dass niemand hier kühn genug wäre, einen Friedensvertrag ohne Kenntnis des Außenministers seiner Majestät aushandeln zu lassen.«

Der König schlug wie gewöhnlich den Weg des geringsten Widerstandes ein. Er maßregelte weder seinen Außenminister noch setzte er sich für Saint German ein. Auch verschwieg er seine Rolle in dieser Affäre. Dem Grafen gelang es aber, obwohl er diskreditiert worden und seine Mission gescheitert war, der Verhaftung zu entgehen - vielleicht aufgrund einer Warnung des Königs, wahrscheinlicher aber aufgrund einer Vorahnung.
Unter Ludwig XVI. widerfuhr ihm dieselbe Behandlung, aber dieses Mal war Saint Germain darauf vorbereitet. Zunächst einmal ersuchte er um eine Audienz bei der Königin. Madame d'Adhemar war anwesend und schrieb einen Bericht darüber. Saint Germain erzählte Marie Antoinette detailliert, welcher Schrecken sie erwartete, und bat sie, Ludwig zu warnen.
Er sagte: »Es werden ein paar Jahre in trügerischer Ruhe vergehen, dann werden in allen Teilen des Reichs Männer aufstehen, die nach Rache, Macht und Geld dürsten. Sie werden alles, was ihnen im Weg steht, beiseitefegen ... Ein Bürgerkrieg mit all seinen Schrecken wird ausbrechen, und in seinem Gefolge wird es zu Mord, Plünderung und Verbannung kommen. Dann wird man es bedauern, dass man nicht auf mich gehört hat.«

Er sagte der Königin, dass er den König ohne Wissen des Comte de Maurepas sprechen wolle. Uber den königlichen 1 Iauptberater sagte er: »Er ist mein Feind. Abgesehen davon zähle ich ihn zu jenen, die den Untergang des Reiches beschleunigen werden - nicht aus Bösartigkeit, sondern aus Unfähigkeit.« Mit der Versicherung »den Majestäten stets zu Diensten zu sein«, verließ Saint Germain dann die Königin.

Er reiste nach Paris, um das Land zu verlassen, denn wie er Madame d'Adhemar sagte, wusste er, dass der König mit Maurepas sprechen würde. Er verspürte keine Lust, in die Bastille geworfen zu werden und ein Wunder zu wirken, um wieder herauszukommen. Sie protestierte, dass der König nichts dergleichen tun würde. Sollte das stimmen, so antwortete Saint Germain, würde er rechtzeitig zurückkommen.

Marie Antoinette ging direkt zum König, der daraufhin Madame d'Adhemar über den Grafen ausfragte. Nach seinen Worten hatte dieser nämlich »die Königin aufs Höchste beunruhigt«. Natürlich bat Ludwig Maurepas um Rat. Dieser sagte ihm, Saint Germain sei ein Hochstapler, und um seine eigenen Interessen zu wahren, machte er sich sofort zu Madame d'Adhemar auf, um den Wundermann verhaften zu lassen. Aber Saint Germain war unauffindbar. Kaum hatte Maurepas seine Absicht kundgetan, Saint Germain in die Bastille zu werfen, öffnete sich die Tür und der Wundertäter trat ein.

Er ging auf Maurepas zu und sagte: »Monsieur le Comte de Maurepas, der König ließ Sie rufen, um ihm zu raten. Sie aber denken nur daran, Ihre eigene Autorität zu wahren. Dadurch dass Sie verhindert haben, dass ich den König sehen konnte, verlieren Sie die Monarchie, denn ich kann Frankreich nur noch eine gewisse Zeit geben. Wenn diese abgelaufen ist, wird man mich hier nicht mehr sehen, bis drei aufeinanderfolgende Generationen ins Grab gesunken sind. Ich erzählte der Königin alles, was mir zu sagen erlaubt war. Meine Enthüllungen gegenüber dem König wären umfangreicher gewesen. Es ist höchst unglücklich, dass Sie sich zwischen Seine Majestät und mich gestellt haben. Ich bin mir keiner Schuld bewusst, wenn die furchtbare Anarchie ganz Frankreich verwüstet. Sie werden dieses Unglück nicht selbst erleben, aber dass Sie es vorbereitet haben, wird der Nachwelt immer in Erinnerung bleiben ... Erwarten Sie keinen Ruhm von der Nachwelt, Sie leichtsinniger, unfähi-ger Minister. Sie werden zu denen gezählt werden, die den Untergang großer Reiche verursacht haben.«1

»Nachdem M. de Saint Germain diese Worte gesprochen hatte, ohne auch nur einmal Luft zu holen, drehte er sich um, ging hinaus, schloss die Tür und verschwand«, schrieb Madame d'Adhemar. »Alle Bemühungen, den Grafen ausfindig zu machen, waren vergeblich.«
Eine Lektion musste schmerzhaft gelernt und weise verkraftet werden: Selbst ein Alchemist von größter Meis-terschaft - vielleicht der größte Adept seit vielen Jahrhun-derten - mit den besten Absichten und im Besitz der Lösung globaler Probleme und dem Wissen um Aufstieg und Fall großer Nationen, muss sich dem freien Willen der Sterb-lichen beugen. Er darf raten, aber nicht befehlen. Wird er ignoriert, ist er verpflichtet, sich zurückzuziehen.

Saint Germain schrieb auch weiterhin Briefe an die Kö-nigin, in denen er vor der bevorstehenden Katastrophe warnte, aber sobald die Krise einen gewissen Punkt erreicht hatte, gab es nichts mehr, was er hätte tun können, um die Revolution zu verhindern, die sich seit dem Tod des Meis-terstaatsmannes Ludwigs XIV. zusammengebraut hatte.

Mehrere Jahre später, kurz bevor der Sturm ausbrach, traf Saint Germain Madame d'Adhemar eines Morgens in einer Kapelle des Pariser Recollets-Konvents. Er sagte das schlimme Ende des Königs und der Königin voraus und dass es zu spät sei, um sie noch zu retten. Das folgende Ge-spräch ist ihre Aufzeichnung der Unterhaltung.

«Was habe ich Ihnen und der Königin gesagt? Dass wegen Maurepas alles verloren wäre, weil er alles aufs Spiel setzt.
Ich war Kassandra oder ein Untergangsprophet. Und wie stehen Sie jetzt da?«
»Ach Graf, Ihre Weisheit ist nutzlos.«
»Madame, wer Wind sät, wird Sturm ernten. Das sagte Jesus im Evangelium, vielleicht nicht vor mir, aber aufjeden Fall sind seine Worte schriftlich überliefert worden, und die Menschen hätten von meinen profitiert.«
»Schon wieder!«, sagte ich und versuchte zu lächeln, aber er fuhr fort, ohne auf meinen Ausruf einzugehen.
»Ich habe es Ihnen geschrieben. Ich kann nichts tun, denn meine Hände sind von einem gebunden, der stärker ist als ich. Es gibt Zeiten, in denen es unmöglich ist, sich zurückzuziehen, und andere, wenn Er gesprochen hat und sein Wille ausgeführt werden muss. In eine solche Zeit treten wir nun ein.«
»Werden Sie die Königin sehen?«
»Nein, sie ist verdammt.«
»Verdammt? Zu was?«
»Zum Tode!«
Dieses Mal konnte ich einen Aufschrei nicht zurückhalten. Ich erhob mich von meinem Sitz, meine Hände stießen den Grafen zurück und mit zitternder Stimme sagte ich: »Und Sie auch! Sie! Was, Sie auch?«

»Ja, ich. Ich - wie Cazotte.«

»Sie wissen ...«

»Was Sie nicht einmal vermuten würden. Kehren Sie in den Palast zurück und sagen Sie der Königin, Sie möge auf sich achtgeben, denn dieser Tag wird für sie tödlich enden. Es gibt ein Komplott, der Mord ist abgemachte Sache.«

»Sie erfüllen mich mit Schrecken, aber der Comte d'Es-taing hat doch versprochen ... «

»Er wird fliehen und sich verstecken.« »AberM. de Lafayette ...«

»Ein aufgeblasener Windbeutel. In diesem Moment wird entschieden, was man mit ihm tun wird, ob er Instrument oder Opfer sein soll. Um die Mittagsstunde wird alles entschieden sein.«

»Monsieur«, sagte ich, »Sie könnten unseren Herrschern einen großen Dienst erweisen.«

»Und wenn ich es nicht kann?«

»Wie das?«

»Ja, was, wenn ich es nicht kann? Ich dachte, man sollte nicht auf mich hören. Die Stunde des Wartens ist vorbei, die Vorsehung muss erfüllt werden.«

»Was wollen sie denn nur?«

»Den vollständigen Untergang der Bourbonen. Sie werden sie von allen ihren Thronen stürzen und in weniger als einem Jahrhundert werden sie einfache Privatleute mit verschiedenen Berufen sein.«

»Und Frankreich?«

»Königreich, Republik, Kaiserreich, Mischformen der Regierung, gequält, aufgewühlt, zerrissen. Von klugen Tyrannen wird Frankreich in die Hände anderer übergehen, die ehrgeizig, aber ohne Ehre sind. Frankreich wird geteilt, zerstückelt, zerfetzt werden. Und dies sind keine leeren Worte, denn die kommenden Jahre werden den Umsturz des Reiches bringen. Der Stolz wird wanken und die Unterschiede werden abgeschafft werden, nicht aus Tugend, sondern aus Eitelkeit. Und aus Eitelkeit wird es auf sie zurückfallen. Die Franzosen werden - wie Kinder mit Hand-fesseln und Schlingen - mit Titeln, Ehrungen und bunten Bändern spielen. Alles wird wie ein Spielzeug für sie sein, bis hin zum Schultergürtel der Nationalgarde. Die Gierigen werden die Finanzen verzehren. Um die 50 Millionen ist heute das Defizit und in deren Namen wird die Revolution gemacht werden. Nun aber, unter der Diktatur der Philan-thropen, der Rhetoriker, der glattzüngigen Redner werden die Schulden des Staates mehrere Tausend Millionen über-steigen.«

Mit den folgenden Worten verließ er daraufhin Madame d'Adhemar: »Ich werde mich wieder meinem Auftrag zu-wenden und Sie verlassen. Ich muss nach Schweden reisen, denn dort braut sich ein großes Verbrechen zusammen, das ich zu verhindern trachte. Seine Majestät Gustav III. inte-ressiert mich, denn er ist mehr wert als sein Ruf.«2

Nachdem er die kleine Kapelle durchschritten hatte, ver-schwand der Wundermann. Madame d'Adhemars Leibdiener, der an der Kirchentür postiert war, sah niemanden herauskommen.

Sie selbst blieb von den Worten Saint Germains zutiefst verunsichert in der Kapelle zurück und beschloss, die Köni-gin an diesem Tag nicht mehr zu warnen, sondern damit bis zum Ende der Woche zu warten. Aber da war es bereits zu spät.

Saint Germains Vorhersage erfüllte sich bis ins kleinste Detail. Madame d'Adhemar sah ihn erst am 16. Oktober 1793 auf dem Place de la Revolution bei der Enthauptung von Marie Antoinette wieder. Der Meister war am Ende bei ihr, so wie er von Anfang an bei ihr gewesen war. Er hatte von dem Augenblick an über sie gewacht, als sie aus Osterreich kommend in Frankreich eintraf, um zur unglückseligen französischen Königin zu werden.3

Danach unterstützte Saint Germain Napoleon bei einem letzten Versuch, die Vereinigten Staaten von Europa zu be-gründen. Der kleine Korporal machte sich zwar Saint Germains Macht zunutze, nahm aber nicht seinen Rat an. Er versuchte sie für seine eigenen Zwecke zu nutzen und ging weit über die Anweisungen des Meisters hinaus. Daraufhin zog sich Saint Germain zurück, wie er es mitderweile gewohnt war, und der ehrgeizige und törichte Napoleon fand sein Waterloo.

Für Saint Germain war dies der letzte Versuch gewesen. Die Gelegenheit, ein Zeitalter ohne Vergeltung zu Ende zu bringen, war vorbei. Daher verließ der »mystische Bote« Europa. Von nun an und bis zu seiner Wiederkehr im Jahr 1981 war die einzige Stimme, auf die der Kontinent hören sollte, die des Karma.
Als Napoleon noch ein Kind war, sagte Saint Germain Franz Gräffer zufolge: »... Man muss in den Pyramiden studiert haben wie ich. Gegen Ende dieses Jahrhunderts werde ich aus Europa verschwinden und mich in den Himalaja zurückziehen. Ich werde mich dort ausruhen, denn ich muss ruhen. Genau nach 85 Jahren werden mich die Menschen wieder zu Gesicht bekommen. Lebt wohl, ich liebe euch.«4

Die Zurückweisung Saint Germains durch die gekrönten Häuser Europas veranlasste ihn dazu, sich aus der sichtbaren Welt zurückzuziehen. Die Worte der Klage Jesu hätten wohl seine eigenen gewesen sein können: »Jerusalem, Jerusalem, du tötest die Propheten und steinigst die Boten, die zu dir gesandt sind. Wie oft wollte ich deine Kinder um mich sammeln, so wie eine Henne ihre Küken unter ihre Flügel nimmt; aber ihr habt nicht gewollt.«5

Er selbst sagte: »So ist es immer mit denen, die die Wahrheit sprechen. Schwindler sind willkommen, aber pfui aufjene, die das aussprechen, was geschehen wird.«

In seiner Hingabe an das Ziel der Freiheit der Welt hatte Saint Germain unablässig an vielen Fronten gearbeitet. »Da es mir nicht gelungen war, mich der Aufmerksamkeit des französischen Hofes und anderer gekrönter Häupter Europas zu versichern«, sagte er durch seinen Botschafter des 20. Jahrhunderts, Mark L. Prophet, »wandte ich mich der Vervollkommnung der Menschheit insgesamt zu. Ich erkannte, dass es viele gab, die nach Gerechtigkeit hungern und dürsten und die mit der Idee der vollkommenen Einheit erfüllt werden könnten, wodurch sie inspiriert sein würden, die Herrschaft über die Neue Welt zu ergreifen und eine Union aus unabhängigen Staaten zu bilden. So wurden die Vereinigten Staaten als Kind meines Herzens geboren, und die amerikanische Revolution war das Mittel, um Freiheit in all ihrer Herrlichkeit von Ost bis West zu manifestieren.«

Schon vor dem Debakel in Frankreich war Saint Germain damit beschäftigt, eine vollkommenere Union aus den 13 Kolonien zu bilden. Traditionell heißt es, dass er am 4. Juli 1776 einen der Unterzeichner der Unabhängigkeitserklärung zu einer leidenschaftlichen Rede inspirierte, in der die Patrioten aufgefordert wurden, »das Dokument zu unterzeichnen«.

Bei einem Treffen in Cambridge, Massachusetts, inspirierte der »mysteriöse alte Professor« das Design der Flagge. Während der ganzen Revolution stand General George Washington in seinem Schatten, und als die Zeit gekommen war, salbte er den Meister der Freimaurer zum ersten Präsidenten der Vereinigten Staaten von Amerika.

Saint Germain blieb seinem Wort treu und tauchte gegen Ende des 19. Jahrhunderts wieder auf, um die Meister M. (El Moria), K.H. (Kuthumi) und Serapis Bey bei der Gründung der Theosophischen Gesellschaft zu unterstützen. In den Dreißigerjahren des letzten Jahrhunderts kontaktierte Saint Germain Guy und Edna Ballard und gab ihnen die Einweihungen und Offenbarungen, die sie in den Büchern Unveiled Mysteries, The Magic Presence und in den IAM Discourses   aufzeichneten.

1958 gründete der aufgestiegene Meister El Morya im Auftrag Saint Germains durch Mark L. Prophet The Summit Lighthouse in Washington, D.C., um die Lehren der aufgestiegenen Meister auch weiterhin zu veröffentlichen und durch wöchentliche Briefe mit dem Titel Pearls of Wisdom (Perlen der Weisheit) Kontakt zu ihren Schülern überall auf der Welt zu halten.

Unter dem Dach des Summit Lighthouse wurde Saint Germain dann Schirmherr der Keepers of the Flame Fraternity (Bruderschaft der Hüter der Flamme) und lehrte jene Menschen graduierte Lektionen des kosmischen Gesetzes, die sich ihm anschließen wollten, um die Lebensflamme für die Menschheit am Brennen zu halten. 1962 diktierte er Aichemistische Studien. Intermediäre alchemistische Studien folgten 1970. Die Trilogie der dreifältigen Lebensflamme wurde vom Meister als Übergang zwischen diesen beiden Werken geliefert.
Saint Germain hat, wie er selbst zugibt, niemals aufgehört, hinter den Kulissen tätig zu sein, um nicht nur Seelen des Lichts in Europa und Amerika zu kontaktieren, sondern überall auf der Welt. Er wirkte mit unermüdlichem Einsatz, um den dritten Weltkrieg und den nuklearen Holocaust zu verhindern und die schrecklichen Prophezeiungen des Nos-tradamus sowie die Prophezeiung von Fatima nicht wahr werden zu lassen. Er verhinderte auch viele andere Übel, die an die Türen der Nationen klopfen und deren Geräusche an die Vision Jesu von der Endzeit erinnern, die in den Evangelien und in der Offenbarung aufgezeichnet sind.

Auch wenn Herrscher und Könige, die Mächtigen und die Willensschwachen, diesen globalen Fürsprecher der Freiheit ignoriert haben - diesen Alchemisten des heiligen Feuers par excellence -, die Hüter der Flamme der Freiheit in allen Ländern haben dies nicht getan.
An einem Punkt in seinem Werdegang, nachdem er das Vertrauen in die herrschenden Klassen und ihre Fähigkeit, den Lauf der Geschichte zu ändern, verloren hatte, hörte man Saint Germain ausrufen: »O hätte ich doch nur 10000 Putzfrauen, die der Sache treu ergeben sind! Mit ihnen werde ich euch beweisen, wie man die Welt mit der göttlichen Wahrheit verändern kann.«

Und so geschah es ... Durch gewöhnliche Menschen, wie sie auch der Herr und Abraham Lincoln liebten, wird Saint Germains Mission, der Erde individuelle Freiheit, Frieden und Erleuchtung zu bringen, auf eine Weise fortgeführt, die in der Geschichte der Menschheit ohne Beispiel dasteht. Er hat eine Botschaft und nun auch eine weltweite Bewegung, die von der Basis der Gesellschaft ausgeht. Er nennt dies seine kommende Revolution des höheren Bewusstseins.
Jeder freiheitsliebende Mensch auf Erden, jeder Geist, der von der Flamme der Freiheit inspiriert wird, verdient es, seinen Namen zu kennen, Kontakt zu seinem Herzen zu finden, seine Schriften zu studieren und seine Sache zu unterstützen, die die Sache aller Menschen auf dem Planeten Erde ist.

Zu diesem Zweck wird dieses kleine Buch veröffentlicht und der Welt voller Freude am heutigen Thanksgiving Tag 1985 übergeben.

Gelobt sei Gott, der den geliebten Saint Germain gesandt hat, um unsere gefangenen Herzen im Namen Jesu zu befreien.


28. November 1985
The Royal Teton Ranch »Wo mein Herz ist« Montana, USA



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Last Updated on Saturday, 12 August 2017 17:03